"Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad."
Adam Opel


Neben dem Laufen ist das Radfahren die einfachste Methode, um sich mit Bewegung in Form zu bekommen. Besonders für Einsteiger eignet sich das Radfahren, da viele das Laufen zu Beginn als zu anstrengend empfinden.

Durch die Vielfältigkeit der angebotenen Räder findet jeder schnell das für ihn geeignete Rad. Voraussetzung ist eine gute Beratung und ein Verkäufer, der sein Handwerk versteht.

Hier nun ein kurzer Überblick über die wichtigsten Rädertypen:

  • Mountainbike - Fahrrad, welches besonders für den Einsatz abseits befestigter Strassen geeignet ist. Grobere Stollenreifen, Voll-, Teil- oder ohne Federung, keine Strassenzulassung, Felgenbremse, Kettenschaltung, keine Schutzbleche und Gepäckträger
  • Trekkingrad - Fahrrad mit Mountainbike-Ausstattung, aber eher Rennrad-ähnlichem Rahmen. Räder sind geländetauglich, aber dünner als beim MTB. Felgenbremse und Kettenschaltung
  • Fitnessbike - für die Strasse konzipiert mit guten Laufeigenschaften, ähnlich dem Rennrad, aber mit einem geraden Lenker, ähnlich den Trekkingbikes. Felgenbremse und Kettenschaltung, keine Schutzbleche und Gepäckträger
  • Rennrad - leichte und stabile Bauweise, schmale Felgen und Reiden, hoher Luftdruck, Rennlenker, Kettenschaltung, zwischen 18 und 24 Gänge, Felgenbremse und Kettenschaltung, keine Schutzbleche und Gepäckträger
  • Citybike - wie der Name schon sagt, zum Einsatz in der Stadt. Strassenzulassung, 7 - 8 Gänge, Nabenschaltung, Rücktrittbremse, bequemer Lenker, Schutzbleche, Gepäckträger

     

Nach dem Kauf des richtigen Rades, sollte man auch die geeignete Bekleidung nicht zu kurz kommen lassen. Nichts ist ärgerlicher, als auf einem schönen neuen Rad bei der ersten Ausfahrt zu frieren oder zu schwitzen oder sich mit zu enger Bekleidung herumzuärgern. Grundsätzlich sollte die Radbekleidung der Art des Einsatzes angepaßt sein - auf alle Fälle aber auch hier auf Funktionskleidung achten.

Für sportlich schnelle Ausfahrten sollte die Kleidung eng anliegen, die Hose ein Sitzpolster besitzen und die Hände in bequemen Handschuhen stecken. Grundsätzlich gehört bei jeder Ausfahrt ein Helm auf den Kopf; schützt das edle Teil und erleichtert die Kommunikation mit der Versicherung, falls doch mal was passiert. Grundsätzlich nützlich ist auch eine Sportbrille (mit oder ohne optischen Einsatz), da bei der Fahrt recht schnell mal was ins Auge fliegen kann.

Für die bequeme Ausfahrt kann man eher locker geschnittene Kleidung wählen. Hier gibt es funktionelle Kleidung, die auch bei einer Rast nicht unbequem wird. In jedem Fall aber auch hier auf Funktionsmaterial und Polster achten.

Für jede Art des Radfahrens stellt sich die Frage nach dem Zubehör. Bei der Entscheidung, ob Tachometer, Trinkflasche, Ständer, Schloß, Gepäckträger etc. unbedingt notwendig sind, sollte sich die Entscheidung an der hauptsächlichen Verwendung des Rades orientieren. Ein Mountainbike mit Einkaufskorb ist ebenso sinnfrei, wie ein Citybike ohne Ständer. Man muß nicht jeden Trend mitmachen, aber für eine sportliche Ausfahrt sollte Trinkflasche, Tacho und eine kleine Werkzeugtasche am Rad angebracht sein.